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Kirche

St. Johannes Baptist

Die Kirche ist der Grund, warum die vier Ortsteile zusammengehören. Markhausen war zuerst Tochterkirche von Molbergen und wurde später ein eigenes Kirchspiel – das blieb es, als die politische Gemeinde 1974 endete, bis die Pfarrei 2008 in der Kirchengemeinde St. Marien Friesoythe aufging. Wann Markhausen eigene Pfarrei wurde, datieren die Quellen unterschiedlich: Das Ellerbrocker Dorfbuch nennt Markhausen 1320 als Tochterkirche, das Offizialatsarchiv Vechta setzt die Gründung der Pfarrei ins 15. Jahrhundert.

Dorfkirche aus rotem Klinker mit hohem Turm, Kreuz auf der Spitze und zwei Zifferblättern, Bäume und Felder ringsum

Das Gebäude

Die Pfarrkirche steht im Ortskern an der Straße An der Schule. Chor und Querhaus entstanden 1921, das Langhaus kam 1937 dazu; die neubarocke Innenausstattung stammt aus der Bauzeit. Rund 500 Menschen finden Platz.

Patron ist Johannes der Täufer. Ursprünglich war die Kirche der Jungfrau Maria geweiht; das Patrozinium wechselte später. Wann, lässt sich an den Visitationen ablesen: In der lutherischen Zeit und im Dreißigjährigen Krieg geriet der Name so in Vergessenheit, dass die Visitatoren 1651 notierten, der Patron der Kirche sei unbekannt. 1654 heißt sie wieder Kirche des heiligen Johannes des Täufers.

Der Altar der Pfarrkirche St. Johannes Baptist: neubarocker Aufbau mit Säulen und Figuren, darüber ein Gemälde.
Der Altar der Pfarrkirche zu Markhausen.Abbildung aus Kleefeld, Josef; Bögershausen, Benno; Bögershausen, Norbert (Red.): „75 Jahre Kolonie Ellerbrock 1911–1986. Geschichtlicher Rückblick, Dorfchronik und Familiengeschichte“ („Dorfbuch Ellerbrock“), Pfingsten 1986, S. 35

Gottesdienste

Die Zeiten stehen wöchentlich in den Pfarrnachrichten und im Gottesdienstplan der Kirchengemeinde.

Feste Termine kündigt die Gemeinde selbst an – über die Pfarrnachrichten, die jede Woche neu im Archiv stehen.

Kirche und Friedhof

Was im Ort zur Pfarrgemeinde gehört.

  • Kirche & Glaube

    Friedhof St. Johannes Markhausen

    Der Friedhof der Pfarrgemeinde St. Johannes, nördlich des Ortskerns.

    MarkhausenQuelle: Angabe der Redaktion

  • Kirche & Glaube

    Kath. Kirche St. Johannes Baptist

    Die neubarocke Saalkirche steht im Ortskern an der Straße An der Schule. Chor und Querhaus entstanden 1921, das Langhaus kam 1937 dazu.

    MarkhausenQuelle: Kirchengemeinde St. Marien Friesoythe, Seite „St. Johannes Markhausen“, abgerufen am 23.09.2026

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Aus der Gemeinde

Quellen

Zum Gebäude und zum Patrozinium: Kirchengemeinde St. Marien Friesoythe, Seite „St. Johannes Markhausen“, abgerufen am 23.09.2026. Willoh, Karl (Hrsg.): Geschichte der katholischen Pfarreien im Herzogtum Oldenburg, Bd. 5, Köln: J. P. Bachem, [1898], S. 300–301.

Zu den Anfängen der Pfarrei: Kleefeld, Josef; Bögershausen, Benno; Bögershausen, Norbert (Red.): „75 Jahre Kolonie Ellerbrock 1911–1986“ („Dorfbuch Ellerbrock“), 1986, S. 34. Offizialatsarchiv Vechta, Matricula Online: „Markhausen, St. Johannes der Täufer“, abgerufen am 24.10.2026 – dort auch die Fusion zum 2. Februar 2008.

Stadt, Landkreis und Region

Markhausen ist eine Ortschaft der Stadt Friesoythe im Landkreis Cloppenburg, mitten im Oldenburger Münsterland. Kirchlich gehört das Kirchspiel seit 2008 zur Pfarrei St. Marien Friesoythe.