Der Name
Die Siedlung hieß anfangs „Krummer Berg“. In den Kirchenbüchern wurde daraus „Nova Markhausen“ und schließlich Neumarkhausen – den Namen des Mutterdorfs hat der Ort behalten.Born 5

Felder und Wallhecken
Der kleinste der vier Ortsteile, bodenständig und naturnah – das Dörpshus ist der Ort, an dem hier alles zusammenkommt.
199 Inwahnerinnen un Inwahners, Stand 31.12.2025
1778 verzeichnete das Brandkassenregister vier Siedlerstellen. Einen eigenen Namen hatte der Ort noch nicht, man sprach vom „Krummen Berg“. In den Kirchenbüchern wurde daraus „Nova Markhausen“ und schließlich Neumarkhausen. Den Namen des Mutterdorfs hat er behalten.Born 1
Zwei Namensvettern namens Flatken legen die ersten Hofstellen an, 1778 sind es vier. Aus dem „Krummen Berg“ wird in den Kirchenbüchern Neumarkhausen, und 1853 steht der Ort auf der Karte.
Eine Gründungsurkunde gibt es nicht. Nach Familienaufzeichnungen kaufte Johann Heinrich Flatken, der später Baumann hieß, am 28. Mai 1771 von Markhauser Bauern Land mit einer Hausstelle – die Jahreszahl lässt sich auch als 1774 lesen. Ein Namensvetter, Johann Heinrich Detert-Flatken, steht 1772 erstmals mit eigener Hofstelle im Brandkassenregister und wird 1773 mit dem Zusatz „im crummenberge“ genannt. Wer von beiden zuerst da war, lässt sich nicht klären. Der Ort rechnet ab 1772: 1997 feierte er 225 Jahre, 2022 war das Jubiläumsjahr zum 250-jährigen Bestehen. Das Fest dazu wurde wegen der Pandemie auf Juli 2023 verschoben.Born 2
Laut Brandkassenregister gab es 1778 bereits vier Siedlerstellen. Einen eigenen Namen hatte der Ort noch nicht, man sprach vom „Krummen Berg“. In den Kirchenbüchern wurde daraus später „Nova Markhausen“ und schließlich „Neumarkhausen“.Born 1
Eine Zählung vom 1. Juli 1837 ergab für das Kirchspiel 641 Menschen: Markhausen 368, Neumarkhausen 122, Augustendorf 93, Ellerbrok 58. Es ist die erste Zählung, die die vier Orte einzeln ausweist.Born 3
Die topographische Karte des Herzogtums Oldenburg von 1853 zeigt Markhausen, die junge Siedlung Augustendorf mit ihren schmalen Ackerstreifen und Neu-Markhausen. Im Bittschreiben der Augustendorfer aus demselben Jahr wird ein Schütte aus Neumarkhausen genannt.Born 4
Die Siedlung hieß anfangs „Krummer Berg“. In den Kirchenbüchern wurde daraus „Nova Markhausen“ und schließlich Neumarkhausen – den Namen des Mutterdorfs hat der Ort behalten.Born 5
Das Dörpshus entstand als Jugendheim in Gemeinschaftsarbeit der Dorfjugend und ihrer Väter, um 1951. Es diente seitdem für Versammlungen, Feste, Laienspiel, Sport und bis 2021 für die monatliche Messe. Der Ortsverein hat es immer wieder in Eigenarbeit erneuert, zuletzt mit einem Anbau 2020/21.Born 6
Das Schulhaus von 1911 war bis 1968 Dorfschule. Die Lehrerwohnung ist vermietet, der alte Klassenraum ist seit 1997 das Clubheim des Dorfs. 2011 bekam der Ortsverein für die Pflege der alten Schule einen Sonderpreis im Kreiswettbewerb.Born 7

Der rote Ziegelturm von 1924 an der Kreuzung An der Riede/Hoge Sand versorgte das Dorf bis 1991 mit Strom. Er steht unter Denkmalschutz, weil er die technische Entwicklung der Region zeigt und das Ortsbild prägt. Der Ortsverein pflegt ihn, innen sind Nistkästen für Eulen und Fledermäuse.Born 8
Aus der Familie Baumann kamen zwei Pallottiner-Patres, die beide in Afrika wirkten: Johannes Baumann (1880–1977), der auch die mündliche Überlieferung zur Gründung des Dorfs aufschrieb, und sein Neffe Franz Baumann (1932–2020).Born 9
Seit 1866 hatte Neumarkhausen eine eigene Schulacht. Im Winter 1897 gingen dort 24 Kinder zur Schule, bei 123 Einwohnern in 22 Haushaltungen. Verglichen mit der Zählung von 1837, die 122 Einwohner ergab, war das Dorf in sechzig Jahren also kaum gewachsen.Born 10
Vereene, de hier to Huus sünd or sik hier mööt.
All Öörd vun dit Dörp op de Koort.
Defibrillator
DörpshusAn der Riede 10, 26169 Friesoythe · Rechts am Eingang.In'n Nootfall toeerst 112 anropen, denn dat Gerät halen.Route opmakenDe Utsnitt wiest Neumarkhausen. De grote Koort wiest dorto Wegen, Natur un de Öörd vun de Naverschap.
In de grote Koort opmakenWähl dien Straat in Neumarkhausen, de Browser markt se sik.
Redaktion markhausen.de ·
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Allens op disse Siet, wat Geschicht oder Tahlen angeiht, steiht hier mit sien Born.
Markhusen is en Ortschop vun de Stadt Friesoythe in'n Landkreis Cloppenburg, midden in'n Ollnborger Münsterland. Karklich höört dat Kaspel siet 2008 to de Pfarrei St. Marien Friesoythe.
Tippen to'n Överspringen