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Wischen an de Marka mit en lockere Reeg vun Höve an’t anner Ufer, wiet uteneen

Kirche und Marka

Markhausen

Mittelpunkt des Kirchspiels: Hier stehen die Kirche, die Grundschule und die Häuser, in denen die meisten Vereine zu Hause sind.

1.513 Inwahnerinnen un Inwahners, Stand 31.12.2025

Ut de Geschicht

Der Name heißt wahrscheinlich „Häuser an der Marka“. Der Ort war lange kein geschlossenes Dorf, sondern eine lockere Reihe von Höfen am Fluss. Eine andere Deutung liest „Haus des Markus“, ähnlich wie Grönheim als „Haus des Gronus“; die erste gilt als wahrscheinlicher.Born 1

Die Kirche im Moor

Eine Kapelle am Rand des Kirchspiels Molbergen, jahrhundertelang zu arm für einen eigenen Priester. Erst eine Schenkung vom Gut Ellerbrock bringt ihn zurück.

  1. Tochterkirche von Molbergen

    Das Ellerbrocker Dorfbuch nennt Markhausen 1320 als Tochterkirche von Molbergen. Vermutlich war es damals eher eine Kapelle – 1613 ist noch von einer „capella in Marchusen“ die Rede. Der Kirchenhistoriker Karl Willoh fand 1898 keine mittelalterliche Nachricht über Markhausen; in einer Urkunde von 1400, die die Kirchspiele des Amtes Cloppenburg aufzählt, fehlt es. Er warnt aber davor, daraus zu schließen, dass es die Pfarre damals nicht gab.Born 2Born 3

  2. Nicht in der Liste

    1400 trat der Graf von Tecklenburg die Kirchspiele des alten Amtes Cloppenburg an Münster ab. In der Urkunde taucht Markhausen nicht auf, auch in älteren Verzeichnissen fehlt es. Willoh hält das für keinen Beweis: Auch Pfarren, die es nachweislich gab, fehlen dort.Born 4

  3. Eine eigene Pfarrei

    Wann Markhausen eine selbständige Pfarrei wurde, geben die Quellen unterschiedlich an: Die Festschrift des Heimatvereins nennt 1456 bis 1458, an anderer Stelle 1477 bis 1487; das Offizialatsarchiv Vechta nennt das 15. Jahrhundert. Vorher betreute Molbergen den Ort.Born 5Born 6

  4. 1473 ist nicht belegt

    Die Jahreszahl 1473 galt früher als erste urkundliche Erwähnung Markhausens. In den Ortschroniken, die das Kirchspiel behandeln, findet sich dafür kein Beleg: Keine von ihnen bezieht die Jahreszahl auf Markhausen.Born 7Born 8Born 9

De hele Geschicht vun MarkhausenAll 41 Begeevnisse, 5 wietere Kapitels

De hele Chronik vun't Kaspel

Wat dat hier gifft

Der Name

Markhausen heißt wahrscheinlich „Häuser an der Marka“ – der Ort war lange kein geschlossenes Dorf, sondern eine lockere Reihe von Höfen am Fluss. Eine andere Deutung liest „Haus des Markus“, ähnlich wie Grönheim als „Haus des Gronus“. Die Festschrift hält die erste für wahrscheinlicher.Born 1

Der älteste Kern

Willoh hält 1898 fest, dass Pfarre und Gemeinde Markhausen sich deckten: Zum Kirchdorf gehörten Ellerbrok und Heetberg, dazu kamen die Bauerschaften Neumarkhausen und Augustendorf. Ausdrücklich nennt er Augustendorf, Ellerbrok, Neumarkhausen und Heetberg Neugründungen – die älteste Ansiedlung sei das Dorf Markhausen. Einzelne Häuser, die früher in Neumarkhausen standen, wurden damals zu Markhausen gerechnet.Born 10

Gehlenborg’sche Scheune

Die Hofscheune der Familie Gehlenborg an der Wegegabelung Zum Eleonorenwald/Markaweg entstand nach dem Dreißigjährigen Krieg. Die Festschrift nennt 1651 und beruft sich dafür auf eine Balkeninschrift; an anderer Stelle heißt es, ein 1991 entdeckter Balken trage die Zahl 1652. Sie ist ein Ständerfachwerk mit Walmdach aus Eichenholz, Wänden aus Weidengeflecht und Lehm und einem Reetdach und gilt als ältestes erhaltenes weltliches Gebäude im Nordkreis Cloppenburg. Nachdem schon ein Abriss im Raum stand, sanierte der Heimatverein sie 1994–95 mit viel Eigenarbeit; die Latten fürs Dach schlugen Vorstandsmitglieder selbst im Horstberg. Am 24. Juni 1995 wurde sie eingeweiht und als Ausstellungsort zur Dorfgeschichte eröffnet.Born 11

Die sanierte Gehlenborg’sche Scheune: Fachwerkbau mit hellen Lehmwänden und tief heruntergezogenem Reetdach.
Foto aus Heimatverein des Kirchspiels Markhausen e. V. (Hrsg.): Festschrift zum 25-jährigen Jubiläum, S. 66

Markatal

Das Tal der Marka ist Naturschutzgebiet und FFH-Gebiet, rund einhundert Hektar groß. Die Grundschule trägt seinen Namen.Born 12

Markhüser Bisseken

Die Kirmes am letzten Juliwochenende gilt als ältestes Fest des Orts. Sie geht auf einen Markt zurück, den es nach Heinrich Schulte seit 1818 gibt, die „Markhuser Börse“. Montags ist Viehmarkt mit Freibieranstich, Höhepunkt ist die amerikanische Versteigerung eines Schafbocks. Seit der Gebietsreform 1974 ist die Stadt Friesoythe Veranstalterin; 1993 wurde das fast eingeschlafene Fest neu belebt. Schon Willoh erwähnte 1898, dass trotz der abgelegenen Lage seit jeher einmal im Jahr ein bedeutender Vieh- und Pferdemarkt in Markhausen stattfand.Born 13Born 14

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All Termine

Vereene un Gruppen

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Wodennig Markhausen wählt hett

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De mehrsten Stimmen
Wolfgang TimmeCDU · 628 Stimmen · 32,4 %
Stärkste List
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Öörd in't Dörp

All Öörd vun dit Dörp op de Koort.

  • BegegnungsstätteDie Begegnungsstätte an der Alten Rosenstraße ist der Versammlungsort für Gruppen und Feiern im Ort.
  • BrinkDer Brink ist ein Treffpunkt mit Schutzhütte und Feuerstelle, den die Interessengemeinschaft Brink seit den 1990er Jahren pflegt.
  • Dorfgemeinschaftshaus Markhausen mit Schießstand der SchützenbruderschaftDas Dorfgemeinschaftshaus an der Mittelthüler Straße; im selben Haus liegt der Schießstand der St.-Johannes-Schützenbruderschaft.
  • FestplatzDer Festplatz östlich des Ortskerns, Standort von Schützenfest und Kirmes.
  • Feuerwehrhaus MarkhausenDas Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr an der Hauptstraße. Außen am Gebäude hängt ein Defibrillator, rund um die Uhr zugänglich.
  • Friedhof St. Johannes MarkhausenDer Friedhof der Pfarrgemeinde St. Johannes, nördlich des Ortskerns.
  • Gehlenborg’sche ScheuneDie Hofscheune der Familie Gehlenborg an der Wegegabelung Zum Eleonorenwald/Markaweg entstand nach dem Dreißigjährigen Krieg; die Festschrift nennt 1651. Der Heimatverein sanierte sie 1994–95 und weihte sie am 24. Juni 1995 ein.
  • Grundschule am MarkatalDie Grundschule der Ortschaft liegt An der Schule, neben Kindergarten und Kirche.
  • Kath. Kirche St. Johannes BaptistDie neubarocke Saalkirche steht im Ortskern an der Straße An der Schule. Chor und Querhaus entstanden 1921, das Langhaus kam 1937 dazu.
  • Kindergarten und Krippe St. JohannesKindergarten und Krippe der Pfarrgemeinde, gleich neben der Grundschule.
  • Schmiede WeßDie alte Schmiede an der Hauptstraße wird vom Heimatverein des Kirchspiels Markhausen betreut.
  • Sporthalle MarkhausenDie Sporthalle neben der Grundschule.
  • Sportplatz VfL MarkhausenDie Sportanlage des VfL Markhausen östlich des Ortskerns.
  • Vereinsheim VfLDas Vereinsheim des VfL Markhausen am Sportgelände.
  • Defibrillator

    Feuerwehrhaus MarkhausenHauptstraße 46, 26169 Friesoythe · Rechts an der Wand des Feuerwehrgebäudes, im Außenkasten.In'n Nootfall toeerst 112 anropen, denn dat Gerät halen.Route opmaken

Op de Koort

De Utsnitt wiest Markhausen. De grote Koort wiest dorto Wegen, Natur un de Öörd vun de Naverschap.

123Friedhof St. Johannes Markhausen4Grundschule am Markatal51 kmNIn de grote Koort opmaken

Afhooltermine

Wähl dien Straat in Markhausen, de Browser markt se sik.

Ut Markhausen bericht

All Berichte
Woneem de Angaven herkaamt (14)

Allens op disse Siet, wat Geschicht oder Tahlen angeiht, steiht hier mit sien Born.

  1. Heimatverein des Kirchspiels Markhausen e. V. (Hrsg.): Festschrift zum 25-jährigen Jubiläum, S. 10 (Beitrag Josef Trenkamp) Torüch na de Stell in'n Text
  2. Kleefeld, Josef; Bögershausen, Benno; Bögershausen, Norbert (Red.): „75 Jahre Kolonie Ellerbrock 1911–1986. Geschichtlicher Rückblick, Dorfchronik und Familiengeschichte“ („Dorfbuch Ellerbrock“), Pfingsten 1986, S. 34 (Beitrag Norbert Bögershausen) Torüch na de Stell in'n Text
  3. Willoh, Karl (Hrsg.): Geschichte der katholischen Pfarreien im Herzogtum Oldenburg, Bd. 5: Die Pfarren Garrel, Lastrup, Lindern, Löningen, Markhausen, Molbergen, Neuscharrel, Ramsloh, Scharrel, Strücklingen, Köln: J. P. Bachem, [1898], S. 296–297 Torüch na de Stell in'n Text
  4. „Willoh, Bd. 5 [1898]“, S. 296 Torüch na de Stell in'n Text
  5. „Festschrift Heimatverein Markhausen“, S. 10 und 12 (Beitrag und Zeittafel Josef Trenkamp) Torüch na de Stell in'n Text
  6. Offizialatsarchiv Vechta, Matricula Online: „Markhausen, St. Johannes der Täufer“, abgerufen am 24.10.2026 Torüch na de Stell in'n Text
  7. „Willoh, Bd. 5 [1898]“, S. 305 ff. Torüch na de Stell in'n Text
  8. „Festschrift Heimatverein Markhausen“, S. 12 (Zeittafel, Josef Trenkamp) Torüch na de Stell in'n Text
  9. Ortsverein Augustendorf e. V. (Hrsg.): „200 Jahre Ortschaft Augustendorf 1816–2016“, S. 10 Torüch na de Stell in'n Text
  10. „Willoh, Bd. 5 [1898]“, S. 305 Torüch na de Stell in'n Text
  11. „Festschrift Heimatverein Markhausen“, S. 11–12, 19 und 54–68 (Beiträge Josef Trenkamp und Gerd Hömmken) Torüch na de Stell in'n Text
  12. Wikipedia, Artikel „Markhausen (Friesoythe)“, abgerufen am 23.09.2026 Torüch na de Stell in'n Text
  13. „Festschrift Heimatverein Markhausen“, S. 40–43 (Beitrag Renate Geuter) Torüch na de Stell in'n Text
  14. „Willoh, Bd. 5 [1898]“, S. 306 Torüch na de Stell in'n Text

All Dörper ankieken

Stadt, Landkreis un Regioon

Markhusen is en Ortschop vun de Stadt Friesoythe in'n Landkreis Cloppenburg, midden in'n Ollnborger Münsterland. Karklich höört dat Kaspel siet 2008 to de Pfarrei St. Marien Friesoythe.