ERSTKOMMUNIONKINDER 2018

Böhmann Niklas                   Markhausen
Büssing Antonia                    Markhausen
Drees Annalena                    Neuscharrel
Einhaus Isabel                      Augustendorf
Fleischer Niklas                    Ellerbrock
Gedanitz Marius                   Markhausen
Getzlaff Jule                         Markhausen
Hagen Sophie                      Markhausen
Hillen Henrik                        Augustendorf
Kreide Timo                         Markhausen
Kukielka Kathrin                  Friesoythe
Kuper Sarah                        Markhausen
Linger Lea-Marie                 Markhausen
Lückmann Melina                Markhausen
Luker Linus                          Markhausen
Raker Jonas                        Markhausen
Reiners Jakob                     Markhausen
Stammermann Amelie        Augustendorf
Thyen Anna                        Markhausen

Geschichten aus Markhausen Teil 1

In Markhausen, Amt Friesoythe, stand von 1737 bis 1789 der Pastor Theodor Heinrich von Cappeln aus Cloppenburg. Markhausen war damals an Seelenzahl und Einkommen die ärmste Gemeinde des Münsterlandes, ein Pastor war nicht auf Rosen gebettet. Mag nun von Cappeln schon von Haus aus eine eigenartig veranlagte Natur gewesen sein, das Ringen um das tägliche Brot, verschiede Kämpfe mit seinen Pfarrkindern, das Abgeschlossensein von der übrigen Welt und eine dadurch bewirkte Vereinsamung hatten ihn mit der Zeit zu einem Original gemacht, der das Seelsorgeamt anders auffasste als seine umwohnenden Amtsbrüder, und so die Veranlassung wurde zu allerlei Schwänken, die noch heute im Volke gehen, zum Teil wahr aber übertrieben, zum Teil erfunden sind.

Es ist aktenmäßig festgestellt, dass von Cappeln den Hauptgottesdienst an den Sonn- und Festtagen, welcher vorschriftmäßig am Vormittage abgehalten werden und bis Mittag beendigt sein soll, im Laufe der Jahre immer weiter hinausschob, auf 2, 3 Uhr nachmittags, ja bis nach Sonnenuntergang, wie eine Meldung an die Behörde besagt. Derartiges durfte der Volkswitz sich nicht entgehen lassen. Mann erzählt, von Cappeln habe in der Morgenfrühe an den Sonn- und Festtagen mit dem Schäferheiken bekleidet die Schafe gehütet. Bei dem Bestreben, die Tiere möglichst lange weiden zu lassen, habe er den Anfang des Gottesdienstes immer weiter hinausgeschoben und sei so zuletzt auf den Abend gekommen. Einst haben Leute aus einer Nachbargemeinde, welche in Markhausen dem Gottesdienste beiwohnen wollten, draußen einen Schäfer gefragt, ob es noch früh genug zum Kirchgange sei. „Hebt man kine Ile“, hat der Schäfer geantwortet, „ick bin de Pastor un mot nach na’n Huse driewen, dat kann noch ne Stunne duren“

aus: Ludwig Strackerjan: Aberglaube und Sagen aus dem Herzogtum Oldenburg

KEGELNACHMITTAG FÜR MESSDIENER


Am Freitag, den 16.03.2018 haben sich rund 50 Messdiener und Messdienerinnen der Messdienergemeinschaft Markhausen getroffen, um gemeinsam zu kegeln. In Betreuung von den Obermessdienern verbrachten  sie einen schönen Nachmittag mit Spielen wie zum Beispiel dem »Tannenbaumkegeln«. Im Anschluss freuten sich alle über ein gemeinsames Abendessen, bei dem sich die Messdiener mit Chicken Nuggets und Pommes stärken konnten.

Für die Messdienergemeinschaft Markhausen: Maren Müller

GENERALVERSAMMLUNG Förderverein Kindergarten und Krippe Markhausen

Förderverein Kindergarten und Krippe Markhausen ziehen positive Bilanz


unten von links.: Tanja Einhaus, Nadine Oldemanns, Melanie Meyer, Marina Sander, Petra Thoben, Maria Westerhoff,  Marion Norrenbrock
oben links: Daniela Dumstorff, Christina Kuper, Elisabeth Elberfeld.
Es fehlen: Silvia Flatken, Mareike Berssen, Kerstin Behrens und Manuela Stammermann

Die 1. Vorsitzende Petra Thoben bedankte sich bei allen Vorstandsmitgliedern, für die geleistete Arbeit während des letzten Jahres. Ein großer Dank ging auch an die Eltern und Großeltern der Kindergarten- und Krippenkinder für die große Unterstützung des Fördervereins, zum Beispiel beim Erntedankbasar und dem Neujahrskuchen Backen und Verkaufen. Nur durch diese tolle Unterstützung und das Engagement jedes einzelnen Helfers ist es dem Förderverein möglich, so gute Unterstützung zu leisten. Vielen lieben Dank an alle, die dazu beigetragen haben. Für fast 8.000,- Euro wurden unter anderem die Erneuerung des Spielgerüstes, 3 neue Digitalkameras inklusive Zubehör, Laternenrohlinge, ein Schaukelpferd sowie ein Lauflernwagen für die Krippe und neue Spielsachen für alle Gruppen realisiert. Außerdem konnte  die Finanzierung des täglich frischen Obstes in den einzelnen Gruppen und auch der Bewegte Kindergarten und das jährliche Krippenspiel übernommen werden. All dieses konnte durch die Beiträge der 60 Mitglieder und den Erlösen der Veranstaltungen, wie Erntedankbasar und der traditionelle Neujahrskuchenverkauf ermöglicht werden. Kindergartenleiterin Karin Hillen dankte dem Förderverein für die große Unterstützung. Bei den diesjährigen Wahlen wurde die 2. Vorsitzende Marina Sander, Kassenwartin Daniela Dumstorff und Beisitzerinnen Christina Kuper und Melanie Meyer wiedergewählt. Als neue Beisitzerinnen stellten sich Mareike Berssen, Manuela Stammermann, Tanja Einhaus und Kerstin Behrens zur Verfügung und wurden einstimmig gewählt. Zur Kassenprüferin wurde Annemarie Reiners gewählt. Nicole Elsen und Annemarie Reiners standen als Beisitzerin nicht mehr zur Verfügung; sie erhielten ein herzliches Dankeschön und ein kleines Präsent für ihre langjährige Vorstandsarbeit. Im Anschluss wurden Fotos von den verschiedenen Aktivitäten des Fördervereins gezeigt und einige leckere Snacks zum Verzehr angeboten.

Marion Norrenbrock

Urlaubsgrüße

Auf diesem Wege möchte sich die Kolpingfamilie Markhausen für die netten Urlaubsgrüße von Catrin Tewes und Familie aus dem Kolpinghaus Zauberberg in Pfronten recht herzlich bedanken.

Stimmungvolles Adventskonzert in Markhausen

„Das war Adventszauber in allen Tonlagen“, lobte ein Konzertbesucher die Darbietungen des Gemischten Chores „Cäcilia“, des Jugendorchesters und des Musikvereins Markhausen. Mit ihrer Liederauswahl gelang es den örtlichen Vereinen einmal mehr, das Publikum in der bis auf den letzten Platz gefüllten St.- Johannes- Baptist Kirche zu verwöhnen. Dabei mischten die Akteure festliche Chor- und Instrumentalmusik mit temperamentvollen Arrangements zu einem bunten Mosaik.

Nach dem vom Musikverein vorgetragenen traditionellen Adventslied „Wir sagen Euch an den lieben Advent“  eröffnete Diakon Eckehard Drees den Konzertabend in der festlich geschmückten Kirche. Mit Begeisterung trug der Gemischte Chor „Cäcilia“ unter der Leitung von Christoph Tiemann den Chorsatz „Neigt sich`s Jahr adventlich“ dem Publikum vor, bevor Annette Bohlsen (1. Vorsitzende des Chores) und Rainer Diekmann (1. Vorsitzender des Musikvereins) das Publikum begrüßte. „Wir möchten Sie heute Abend mit unseren Liedern in eine festlich-besinnliche Stimmung versetzen“, betont Bohlsen. Der musikalische Reigen wurde vom Musikverein unter dem Dirigat von Frank Stammermann mit den Werken „Hallelujah“ und „Happy Christmas (War Is Over)“ fortgesetzt. Nach Worten der Besinnung stand der Chorvortrag „Advent ist ein Leuchten“ auf dem Programm, dem eine Solo-Darbietung von Christoph Tiemann folgte. Mit seinen Beiträgen wie „Gloria in excelsis Deo“ und „I Will Follow Him“ gelang es dem Jugendorchester des Musikvereins sich bestens dem Publikum zu präsentieren. Ein lang anhaltender Beifall belohnte die jungen Musiker.

Gemeinsam mit den Zuhörern wurde im weiteren Programmverlauf das Lied „Tochter Zion“ gesungen. Besinnliche Weihnachtstexte und –gedichte rundeten neben weiteren musikalischen Darbietungen der Vereine das Programm ab. Mit den Schlussworten von Diakon Drees und dem von allen Mitwirkenden und der Gemeinde gemeinsam gesungenen Lied „Oh, du fröhliche“  fand der Konzertabend  seinen würdigen Ausklang.

Für die Sänger und Musiker gab es minutenlang Standing Ovations. Erst nach einer Zugabe mit dem Lied „Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen“ endete das festlich besinnliche Konzert.